Jährlich erleiden 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Davon sind 200.000 erstmalige Schlaganfälle. Meist wird der Schlaganfall durch eine Hirnblutung oder einen Hirninfarkt ausgelöst. Rund 50% der Schlaganfallpatienten sind zwölf Monate nach dem Ereignis noch immer in Ihrer Mobilität und/oder Kognition eingeschränkt und benötigen fremde Hilfe.

Eine häufige Folge eines Insults im Hinblick auf die Mobilität ist eine halbseitige Lähmung  und Gefühlsstörungen der Arme und Beine. Die Peronäuslähmung für die untere Extremität als typisches Merkmal löst eine Spitzfußstellung durch fehlende Aktivität der Fußhebermuskulatur aus, die mit einer Supinationsstellung und Fußinnenrotation einhergehen kann. Zur Kompensation zeigt der Patient einen vermehrten Kniehub, um das Schleifen die Fußspitze über den Boden zu vermeiden. Ein stark unphysiologische Gangbild ist die Folge. Die Versorgung mit einer Fußheberorthese wie der DorsalEx mit einer hinteren und der Carbon-Lift-Orthese mit einer vorderen Anlage (bei Quadrizepsschwäche) kompensiert die Fußheberschwäche und führt zurück zu einem physiologischen Gangbild. Das Unfallrisiko des Stolperns wird gesenkt. Der energetischen Aufwand ist mit dem Tragen der DorsalEx oder Carbon-Lift-Orthese deutlich reduziert. Teufel Fußheberorthesen können individuell angepasst werden, sind beim Tragen unauffällig und erzielen damit eine hohe Patientenzufriedenheit.

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